Fantasiereisen für  Kinder

01.06.2021


Der Unterschied zwischen Mediation und dem autogenen Training:

In der Meditation hat man typischerweise den Rücken gerade, lehnt sich nicht an. Man kann kreuzbeinig sitzen, kniend oder auf einem Stuhl. Im Autogenen Training liegt die Betonung auf Entspannung.


Bereits kleine Kinder sind heutzutage schon tagtäglich echtem Stress ausgesetzt. Leistungsdruck in der Schule, Mobbing, Reizüberflutung der Medien und familiäre Probleme sorgen dafür, dass die Kinder überfordert sind und nicht wissen, wie Sie mit diesem Stress umgehen sollen.

Kinder, die im Alltag bereits mit viel Stress konfrontiert sind, entwickeln sehr häufig psychosomatische Erkrankungen. Diese sind dadurch gekennzeichnet, dass sie nicht durch organische Krankheiten, sondern durch ein seelisches Ungleichgewicht ausgelöst werden.

Durch die Übungen lernen Kinder, den Parasympathikus zu stärken und den Sympathikus herunterzufahren. Auf diese Weise können Stresshormone abgebaut und Glückgefühle freigesetzt werden. Auch wenn das Training keine medizinische oder psychologische Behandlung ersetzt, kann es viele Symptome und Probleme lindern.


Bei folgenden, durch Stress ausgelösten, körperlichen Beschwerden kann das autogene Training unterstützend wirken:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Bauchschmerzen
  • Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafprobleme)
  • Konzentrationsprobleme
  • Nervosität
  • Essstörungen
  • Einnässen
  • Allergien und Asthma
  • Angst und Panikattacken

Das Wissen, dass Gedanken Nervenimpulse erzeugen, kann im Autogenen Training positiv genutzt werden. Allein durch Gedanken, Bilder und Vorstellungen sind bereits Kinder in der Lage, ihren Körper aktiv zu entspannen. Förderlich ist auch, dass Kinder eine sehr gute Vorstellungskraft haben.


Sind Kinder,

in ihrer Entwicklung einer Vielzahl an Reizen ausgesetzt, so kann eine kurze und spielerisch angeleitete Erholungspause wahre Wunder bewirken. Diese lassen sich am einfachsten in Form von Geschichten, Affirmationen und Fantasiereisen durchführen, die Ihrem Kind einen Abstand vom Alltag erschaffen. Wie nebenbei trainiert sich zusätzlich die Vorstellungskraft und Konzentration Ihres Kindes.

Autogenes Training und Fantasiereisen:

Zu Beginn machen wir es uns gemütlich, dann gebe ich eine kurze Einführung, das erleichtert es den Kindern, sich auf das Kommende einzustellen. Im Hauptteil, der eigentlichen Fantasiereise, ist es mir wichtig, immer wieder die gleichen, vertrauten Elemente mit einzubauen. Das schafft ein angenehmes Gefühl der Geborgenheit und Erdung. Am Ende führe ich die Kind wieder zurück ins Hier und Jetzt. Anschließend sprechen wir über die Geschichte / Reise, und das erlebte wird auf Papier gebracht, Wir basteln mit div. Materialien, oder malen gemeinsam ein Bild. So können die Kinder ihre Erfahrungen ausdrücken und verarbeiten.

Meine Hilfsmittel:

Um die Meditation zu beginnen und enden zu lassen, verwende ich Klangschalen, die Ich sanft anschlage. Alternativ spiele ich dazu auch eine Entspannungsmusik ein. Ertönt dieser Klang oder die Musik, wissen alle Kinder, dass die Fantasiereise nun beginnt und sie nicht mehr miteinander sprechen sollten. Matten, Polster, Decken, Kostüme, Handschmeichler, Fühlsäckchen, sind nur einige meiner zusätzlichen Hilfsmittel.

Dauer ca. 60 Minuten:

Die reine Meditationsdauer an sich ist Abhängig vom Durchschnittsalter der Gruppe ( zw. 12-20 Minuten) Ich werde spüren, welche Dauer für die Gruppe die richtige ist. 

Standard Termine: 

Montag´s und Donnerstag´s  um 17:00 Uhr und Samstag´s um 14:00 Uhr ( Bei einer Buchung von 3 Kindern finden wir bestimmt auch einen separaten Termin für Euch )


Bei regelmäßigen Besuchen wirst Du und Dein Kind schon bald eine positive und entspannende Auswirkung auf euren Alltag feststellen können. Bitte gib im Kontaktformular an für welches Thema Du dein Kind gerne anmelden möchtest. Es empfiehlt sich das erste mal mit der Entspannung des Körpers zu beginne, da sie der Grundstein all unserer Reisen ist.

Themen

Autogene Training´s 

  • Wir entspannen unseren ganzen Körper
  • Wir begeben uns auf die Reise zu unseren Gefühlen
  • Wir begegnen unserem Herzen
  • Wir begegnen der Angst
  • Kennst du schon die Sprache der Gefühle ?

Affirmationen

  • Mehr Selbstwert / Selbstbewusstsein
  • Achtsamkeit

Fantasiereisen

  • Auf einer schöner Sommerwiese - Diese Reise dient der Ruhe und Entspannung 
  • Das magische Klassenzimmer - Lernen macht Spaß
  • Der Wirbelsturm  - Die Reise kann beim Umgang mit negativen Gefühlen wie Angst, Stress und Wut helfen
  • Dein kleines eigenes Paradies - Diese Reise soll deinem Kind dienen seiner Fantasie freien lauf zu lassen 
  • Ein schöner Waldspaziergang - Diese Reise dient der Ruhe und Entspannung
  • Das Zeltlager - Diese Reise kann beim Umgang mit Angst helfen (ab 6 Jahren)
  • Der Berg - Diese Reise dient der Ruhe und Entspannung 
  • Im Dschungel - Diese Reise dient dazu sich auf Entdeckungstour durch die innere Bilderwelt zu begeben 
  • Glück - Diese Reise dient dazu über das Thema Glück und die Frage Was ist Glück zu philosophieren
  • Die Angst besiegen - Diese Reise kann beim Umgang mit Angst helfen 

Online-Buchung

Maximal 4 Kinder - Buche rechtzeitig - Ich bestätige anschließend deine Buchung per E-Mail, und gebe dir den dafür vorgesehenen nächst freien Termin bekannt. Ich freue mich auf eine gemeinsame Zeit mit deinem Schützling. 


Die Wirkung von Autogener Therapie und Mediation auf Körper und Geist

Wir starten jetzt keinen Schnellkurs zum Thema Neuroplastizität. Aber so viel:

Das Gehirn verändert sich bis ins hohe Alter, und autogenes Training wie Meditation wirkt sich auf das Bewusstsein aus - und auch auf das Gehirn. Du möchtest wissen, welche Effekte das haben kann? Los geht's:

  • Du reduzierst Angst: Regelmäßige Meditation verkleinert den Bereich im Gehirn, der für Stress- und Angstreaktionen zuständig ist. Wie schon zu beginn erwähnt lernen Kinder bei den Übungen, den Parasympathikus zu stärken und den Sympathikus herunterzufahren, was wiederum bewirkt, dass Stresshormone abgebaut und Glückgefühle freigesetzt werden.
  • Du entspannst:
    Entspannung entsteht, wenn du nur beobachtest, was ist. Mit Neugierde und Akzeptanz, aber ohne Widerstand gegen das Empfundene.
  • Du entdeckst dich selbst:
    Wenn du ruh bist, wirst du zum Beobachter der Vorgänge in Körper und Geist. Du nimmst wahr, ohne zu bewerten. Im Laufe der Zeit erkennst du, wie du tickst und wie deine Empfindungen zusammen wirken.
  • Du durchbrichst lästiges Grübeln:
    Dadurch, dass du deine Gedanken nur beobachtest, reduzierst du die Tendenz deines Geistes, immer und immer wieder über dasselbe Thema nachzudenken.
  • Du wirst gelassener:
    Gedanken, Emotionen und Körperempfindungen verlieren ihre Kraft, wenn du sie so annimmst wie sie sind. Unruhe und Aufgewühltheit weichen mit der Zeit einer gewissen Gelassenheit.
  • Du trainierst deine Konzentration:
    In der ,,Meditation,, konzentrierst du dich immer wieder auf die Beobachtung von dem, was gerade ist. Dadurch lernt dein Geist, sich auf eine Sache zu fokussieren, anstatt ständig abzuschweifen.
  • Du kommst im Jetzt an:
    Während des Meditierens geht es nur um das Hier und Jetzt. Um den Moment, in dem sich alles abspielt. Das überträgt sich auch auf deinen Alltag.